Die Challenge mit dem Zucker!

Die Challenge mit dem Zucker: wie soll das gehen? Was ist das überhaupt? Worum geht es? Hier erfährst du mehr:

Wer mich kennt, oder schon ein wenig gelesen hat weiss, dass Ernährung für mich ein wichtiges Thema ist. Dabei ist auch die Sache mit der Zuckerfreiheit ein Punkt. Nein, leider schaffe ich es nicht, mich – geschweige denn die Familie *hustenanfallwosonsteinhüstel* – komplett zuckerfrei zu ernähren. Es ist weder alltags- noch familientauglich für uns. Ja, ich habe das ausprobiert, genauso wie vegan und kann mir deshalb diese Aussage wirklich erlauben. Was nicht heisst, dass es nie möglich sein wird oder ich jetzt damit mein Leben lang meine mir selbst auferlegte, diesbezügliche Schuldigkeit getan hätte. Mich persönlich würde es im Moment einfach unheimlich stressen, dieser Anforderung täglich nebst allen anderen gerecht werden zu müssen. Trotzdem ist es mir gelungen, dass sich zumindest mein eigener Zuckerkonsum deutlich unter dem Durchschnitt und noch deutlicher unter meinem eigenen Durchschnitt von früher bewegt. Und was ich am Wichtigsten finde: heute weiss ich sehr viel mehr über all diese zuckrigen Fakten. So kaufe ich halt zwar trotzdem ab und an das Fertigprodukt *rabenmutterbinmachnaml*, wenn die Zeit knapp ist. Oder eine Süssigkeit, wenn die Jungs mich beim Einkauf begleiten (kommt schon, wer kennts nicht?). Aber dabei weiss ich wenigstens heute ganz genau, was ich tue und worauf ich mich einlasse. Das finde ich zwar nicht optimal – also, dass ich mich ab und an darauf einlasse, aber manchmal ist es für mich halt einfach ok. Ihr kennt den doofen Spruch „gut ist besser als perfekt“, aber hier passt er grad so schön. Exgüsi, konnt‘ ihn mir nicht verkneifen.

Wie allgemein bekannt ist, startet heute – hoppla und schon schreiben wir den März 2017 *wiediezeitrennt* – die Fastenzeit. Sie dauert 40 Tage und geht bis zum Karfreitag. Richtig, wer nachzählt merkt schnell, dass das mehr als 40 Tage sind. Das kommt daher, dass die Sonntage nicht einberechnet werden. Bei meinen Recherchen rund ums Thema bin ich damals schnell auf Hannah Frey und ihre Ohne-Zucker-Community *bindabei* gestossen. Gerade letzte Woche hatte ich ihr neues Buch, das auf dem Bild oben zu sehen ist, im Briefkasten (nein ich habe es mir bestellt und bezahlt und das hier ist kein gesponserter Beitrag).

Im Buch geht es um die Challenge, die auch ich dieses Jahr mitmachen werde. 40 Tage ohne Zucker leben lautet die Devise! Und zwar ganz ohne, sprich auch keine künstlichen Süssstoffe und keine Ersatzstoffe wie zum Beispiel Birken- oder Kokosblütenzucker. Hannah empfiehlt sogar, die ersten 30 Tage auch auf Stärkehaltiges und Weizenprodukte zu verzichten.

Das Buch habe ich gelesen und wenn ich hier eine kleine Rezension dazu abgeben darf: Es ist durchaus sehr empfehlenswert für Einsteigerinnen und Einsteiger. Es enthält kurz und angenehm anders daherkommend als ich es von Büchern sonst gewohnt bin, spritzig und modern alle wichtigen Facts zum Thema. Es lässt sich gerade deshalb auch gäbig nebenher lesen. Für Eltern, die selten einfach für zwei Stunden mal nur lesen können *willkommenimclub* darum wirklich top, genauso wie für Lesefaule! Hier gibt es denn auch keine solchen Ausreden mehr – sorry ;-). Es eignet sich als Nachschlagewerk für den Alltag und wer kurz eine Info rund um Zucker braucht, wird sie schnell finden. Die Rezepte gefallen mir, sind auch fast alle familientauglich und es hat sogar für nicht Neulinge das ein oder andere noch unbekannte Leckerli dabei. Wer sich schon intensiver mit dem Thema befasst hat, wird im Buch nichts Neues erfahren. Dennoch kann ich es empfehlen, weil’s ein kompaktes Bündel mit allem Wichtigen rund um’s Thema Zuckerfrei ist.

Falls sich jemand näher dafür interessiert findet ihr die Community hier und Hannah’s Seite da.

Warum ich das tue fragt ihr euch?

Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass es sich sehr viel freier anfühlt, nicht mehr in den Fängen des Zuckers zu sein. Nennt mich paranoid, aber ich bin davon überzeugt, dass Zucker eine Art Droge mit Heiligenschein ist. Ohne oder mit sehr viel weniger Zucker fühle ich mich fit, ausgeglichen, meine Haut ist schöner, meine Verdauungsbeschwerden weniger und Heisshunger bleibt aus. Ich bin Herrin meiner Sinne und kann selbst entscheiden, was ich esse. Ein tolles Gefühl! Und ja klar, selbstverständlich hilft es mir auch mein Gewicht zu halten.

Warum gerade diese Challenge?

Ich bin nicht übermässig gläubig, naja tue mich sogar gerade etwas schwer in dieser Richtung – vielleicht dazu ein andermal mehr. Zwischendurch jedoch immer mal wieder eine komplett zuckerfreie Zeit schärft die Sinne, rottet sich manchmal einschleichende Mödeli aus und ich mag Herausforderungen. Sie zeigen mir wer ich bin ;-). Abgesehen davon starten gerade jetzt viele diese Challenge und das schafft ein Gefühl von Gemeinsamkeit. Ich finde, solche Momente müssen genutzt werden, egal in welcher Hinsicht.

Was ich am meisten vermissen werde?

Ganz klar, eindeutig und ohne es sich schön zu reden: die Cola zero. Ja auch sie ist gestrichen und das ist gut so! Ich werde leiden, winseln, heulen (?). Aber gerade das ist eines dieser Mödeli, die ich oben anspreche. Ab und an als Genussmittel ists für mich ok, nur hat es sich in der letzten Zeit zu mehr als dem gemausert und ich hoffe, gerade diese schlechte Angewohnheit nach der Challenge hinter mir lassen zu können oder emel wieder zu einem vernünftigen Konsum zurückzukehren.

Gibt es Ausnahmen?

Ja gel, ihr merkts schon? Es gibt sie für mich auch in der Challenge. Wir haben eine Einladung Ende März, die schon lange steht und da werde ich den Teufel tun und mich anstellen. Da esse ich genüsslich was es gibt und halte mich danach wieder an meinen Fahrplan. Ein Geburtstag steht noch an. Da werde ich aber einfach anbieten, etwas mitzubringen (natürlich zuckerfrei). Ansonsten gilt für mich offen damit umzugehen und halt auch mal etwas mit einem freundlichen „nein danke“ abzulehnen.

Wann gehts los?

Nein, für mich nicht heute. Meine persönliche Challenge beginnt erst am 6. März. Nämlich weil ich gerade noch ein paar Tage in den Bergen mit Skifahren verbringe und in einem Hotel wohne. Ich schaue wie immer auf mein Essen. Will mir aber in den seltenen Tagen – die sich Ferien nennen – auch mal das Dessert nach dem Essen gönnen können und mag nicht jedes Mal nachfragen, wo jetzt was für Zucker drin ist. Da verlege ich den Start um ein paar Tage, was der Sache kein Abbruch tut. Und wisst ihr was? Das ist das Schöne daran. Es gibt nämlich keine Zuckerpolizei, nein nein. Jede und jeder macht sich seine eigenen Regeln. Denn schlussendlich muss alles zu einem selbst und dem eigenen Leben passen und am Ende machen wir es für uns und nicht, weil wir mit vorgehaltener Waffe dazu gezwungen werden ;-).

Auf was ich mich freue?

Unterstützung aus den eigenen Reihen *breitgrins*. Ehrlichgesagt habe ich die Frage vor ein paar Wochen an Schatz, ob er nicht mitmachen möchte, eher rhetorisch gemeint. Als er allerdings tifig zusagte, habe ich mich sehr gefreut. Und ganz ehrlich, da bin ich mächtig gespannt. Er ist ein Zuckerjunkie, ein sportlicher zwar, aber er ist einer. Die Schokolade ist seine tägliche Begleiterin und sein Zuckerkonsum liegt deutlich über dem Durchschnitt. Ich bin da fast schon ein wenig freudig aufgeregt, ob auch er die positiven Erfahrungen wie ich sie kennen gelernt habe, teilen wird und stelle mich mal auf ein paar Entzugserscheinungen ein. Übrigens habe ich ihn gefragt, ob ich das so öffentlich schreiben darf. So bin ich dann nicht ;-).

Und du?

Auch Lust auf eine Challenge, hm? Durch meinen späteren Beginn sind nun noch 6 Tage Zeit, sich zu entscheiden. Zusammen geht es nämlich einfacher und ich freue mich über Begleitung! Hier im Blog werde ich ab und an – nebst meinen anderen Beiträgen – berichten. Über Instagram werde ich versuchen, euch täglich mit ein paar Fotos und News zu versorgen und ihr könnt dort und hier natürlich fleissig kommentieren. Hier der Link. Also seid herzlich eingeladen, wer macht mit?

4 Comments

  1. Chef Koch | Ernährungsberater | Blogger 22. März 2017 at 09:14

    Großer Respekt, Zucker ist einfach nicht wichtig für unseren Körper, dein Blog hat viele tolle Beiträge ein Abo lasse ich mal da freue mich auf neue Beiträge und ich würde mich freuen wenn du uns mal brauchst wir haben viele tolle Informationen rund um Ernährung und Co;)

    1. runningmami 22. März 2017 at 09:24

      Danke für’s Kompliment 😊. Schaue gerne bei dir vorbei.

      1. Chef Koch | Ernährungsberater | Blogger 23. März 2017 at 09:28

        Super
        🙂
        Mein Ziel ist es selbstständig und hauptberuflich als Ernährungsberater zu arbeiten . Mein Blog soll da meine Rücklage sein ,

        1. runningmami 23. März 2017 at 10:53

          Da wünsche ich dir auf jeden Fall viel Erfolg für dein Projekt!

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