Trinken: Immer nur Wasser muss nicht sein!

Auch nicht, wenn frau’s zuckerfrei mag.

Es ist lange kein Geheimnis mehr, dass der menschliche Körper zu einem grossen Teil aus Wasser besteht. Beim erwachsenen Menschen sind es im Durchschnitt etwa 70%. Bei Neugeborenen und Kleinkindern sind es zwischen 80% und 95% und bei alten Menschen pendelt es sich bei etwa 50% ein. Ganz schön viel, oder?

Tagsüber verlieren wir Erwachsenen um die 2.5 Liter Wasser. Das muss wieder aufgefüllt werden. Wasser ist nicht nur ein günstiger und zumindest in unseren Breitengraden immer verfügbarer Durstlöscher. Wasser ist viel mehr. Es ist Lebensessenz und hält wichtige Körperfunktionen aufrecht. Das ganze umfassend zu erklären vermag ganze Bücher zu füllen. Ich bin ausserdem keine medizinische Fachperson und das weltweite Netz bereits übervoll mit allen möglichen Erklärungen dazu, weshalb ich euch hier mit weiterer Fachsimpelei verschone. Nicht verschonen tue ich euch aber mit meinen eigenen Ideen dazu.

Für mich ist klar, dass der menschliche Körper ohne genügende Wasserzufuhr seine Funktionen nicht wahrnehmen kann. Ab und an zeigt mir mein eigener das denn auch ganz deutlich mit der grossen Keule: in Form von Kopfschmerzen, nach langen Tagen, an denen ich zu wenig getrunken habe. Oder einem grossen Durstgefühl, das mich auch spät Nachts aufstehen lässt.

Nun habe ich selbst kein Problem, zwei, drei Liter natürliches Mineralwasser pro Tag zu trinken. Im Sommer wenn es heiss ist oder ich gerade ein schweisstreibendes Training absolviert habe, schaffe ich sogar wesentlich mehr.

Und trotzdem ich weiss und merke, wie wichtig eben Wasser ist, kommt manchmal der Moment, in dem ich es kaum mehr sehen kann. Es hängt mir buchstäblich zum Hals heraus. Und genau diese Aussage höre ich im Alltag von sehr vielen Leuten. Ich habe dann Lust auf etwas anderes, eine Abwechslung. Und „nur“ etwas zugesetzte Kohlensäure hilft dann leider auch nicht weiter.

Früher war dies der Moment für die Cola zero. Auch heute noch – und nach der Fastenzeit wieder. Neben ihr gibt es noch viele andere solcher Getränke, die zwar keinen Zucker, dafür aber leider künstliche Süssstoffe wie Aspartam enthalten. Ab und an mag dies in Ordnung sein, aber eine gesunde Alternative ist es auf keinen Fall.

Was bleibt also an Abwechslung?

Auf der Suche nach der Antwort für diese Frage bin ich auf ein paar wenige Varianten gestossen, die fixfertig gekauf werden können. Diese mag ich besonders an Bürotagen. Aber auch selbstgemacht gibt es witzige Möglichkeiten. Ein paar davon stelle ich euch heute vor:

KOKOSWASSER

Es ist eine willkommene, dabei 100% natürliche und in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältliche Alternative ohne künstliche Zusätze. Mittlerweile haben es sogar einige der grossen Lebensmittelmärkte im Sortiment. Ansonsten wird man im Biolädeli fündig. Aber vorsicht: immer die Zutatenliste studieren, nicht jedes Produkt ist wirklich frei von Zusätzen oder Zucker!

Mein persönlicher Favorit aus dem Biolädeli schlägt mit CHF 2,80 für 330 ml doch etwas zu Buche und ist deshalb für mich kein alltäglicher Genuss. Aber ab und an zwischendurch erlaubt. Und der Schokoriegel am Kiosk täte mich nicht weniger kosten ;-).

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ICETEA

Den zuckerfreien Ice-Tea von Alnatura habe ich kürzlich entdeckt und er schmeckt mir persönlich wirklich fabelhaft, süss und erfrischend. Gefunden habe ich ihn bisher in zwei Geschmacksrichtungen (Zitronengrass und Pfirsich-Maracuja). Mit CHF 1,50 pro 500 ml ist er auch durchaus erschwinglich, finde ich.

Seine Süsse bekommt er aus Stevia und er enthält Traubensaftkonzentrat. Letzteres ist zwar Zucker, aber mit weniger als 5 Gramm Zucker auf 100 ml geht er dabei für mich als zuckerfrei durch. Ausserdem ist er als Alternative zu sonstigen Süssgetränken allemal und eindeutig die bessere Wahl.

Übrigens: Alnatura (nein, ich bekomme kein Geld von denen und das ist kein gesponserter Post, ich bin einfach wirklich total Fan davon) hat ebenfalls verschiedene Kokoswasser im Sortiment. Teilweise sind sie mit Fruchtsaft angereichert. Ganz 100% zuckerfrei ist das zwar nicht, aber auch die kommen meist mit weniger als 5 Gramm Zucker auf 100 ml aus, weshalb für mich duchaus in Ordnung. Auch hier gilt: Zutatenliste und Nährwerttabelle unbedingt anschauen!

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SELF MADE

Bei allen Blog’s, die sich dem Thema zuckerfrei verschrieben haben, stösst man früher oder später darauf. Das Infused Water!

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So auch bei mir. Weil’s wirklich eine tolle Sache ist und eurer Kreativität keine Grenzen setzt. Und bei mir im Speziellen, weil’s auch für Kinder eine cooles Getränk ist!

Füllt einfach eine chice Wasserkaraffe mit Wasser. Das Chicsein ist dabei natürlich freiwillig, aber ich mag es einfach, wenn’s auch für’s Auge was her macht ;-). Dann füllt ihr nach Lust und Laune frische Kräuter, Zitronen- und Limettenscheiben und andere Früchte hinzu. Wer mag, kann sich wirklich austoben und zum Beispiel Rosmarin mit Heidelbeeren und einer Limette kombinieren. Oder einen Gewürzteebeutel kurz mitziehen lassen und, und, und.

Besonders jetzt, wo das Wetter wärmer wird und wir den Sommer ansteuern, sind Eiswürfel mit Inhalt eine lässige Zutat. Einfach Himbeeren, Erdbeerstückchen, Heidelbeeren, Pfefferminze, Thymian oder was euch grad „gluschted“ mit der Eiswürfelform mit einfrieren und dann in die Karaffe oder die Gläser verteilen.

Meine Jungs helfen da sehr gerne mit. Egal obs um’s Befüllen der Wasserkaraffe oder der Eiswürfel geht, das macht einfach allen Spass und kann sogar zum kleinen Familien-Bastel-Event werden ;-).

Ab und an frieren wir ein paar Gummibärchen in die Eiswürfel mit ein. Ich bevorzuge da die zuckerfreien Gummibärchen von Xucker. Das lieben die Kid’s und so selbstgemachtes Wasser schmeckt auch ihnen. Besonders natürlich, wenn sie selbst mitgeholfen haben.

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Probiert es aus, es kostet praktisch nichts, ist schnell gemacht und wer einen Kräutergarten hat, hat auch immer spontan ein paar frische Zutaten. Und: es ist Wasser aber eben nicht nur ;-).

Konnte ich euch etwas inspirieren? Was sind eure liebsten Wasser-Alternativen und infused Water-Kombinationen? Schreibt mir doch einen Kommentar hin, ich bin auf eure Kreationen besonders gespannt!

 

 

 

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