Erstes Kindergartenjahr: Top-10 Erkenntnisse

Die Zeit rennt ja, das wissen wir alle. Aber geht es euch nicht oft auch so, dass ihr es nur so punktuell spürt? Zum Beispiel dann, wenn euer Kind einen Meilenstein (zum Beispiel das erste Kindergartenjahr abschliesst) erreicht oder ihr mal 5-Minuten und die Möglichkeit des In-Euch-Gehen’s zur Verfügung habt? Gerade vorletzte Woche hatte ich einen solchen I-gpürmi-fühlmi-Moment. Und die Zeit hat mich denn mal wieder mit voller Wucht auf den Boden der Tatsachen „gebänglet“. Mein Grosser wird in 5 Wochen schon mit dem 2. Kindergartenjahr starten! Ja klar, ich wusste schon, dass das kommt. Aber Himmel, wann ist der Juni vorbei gegangen?

So stand ich also kürzlich mit vielen anderen Eltern und Grosseltern auf unserem dörflichen Sportplatz und schaute dem gemeinsamen Abschiedsritual der Schule zu. Und da kam’s, wie ein Schlag ins Gesicht. Ich sah meinen Sohn, ich spürte diese ganz spezielle Vor-den-Sommerferien-Stimmung, die sich übrigens immer noch genauso anfühlt, wie damals als ich ein Kind war, und mir wurde klar: er hat das erste Kindergartenjahr hinter sich. Und ich auch – also schon lange ja – aber ich meine seins-meins, ihr wisst schon, oder? Und deshalb habe ich euch hier mal meine Rekap-Familien-Top-10 der Erkenntnisse aus dem ersten Kindergartenjahr zusammen gestellt:

 

#1

Mein Sohn kennt Wörter und Antwortmöglichkeiten, die ich nie wollte, dass er sie kennt und bei denen ich mir lange straight eingeredet habe, dass es uns schon nicht ereilen wird *räusper*. Meine Favoriten sind:

bla-bla-bla *?* / D’oooaaaah Maaaaami *??*/ Ey Altä *wtf-?*

#2

Frau wurde nachlässig, was das Haus-Verlassen, trotz laufender Haushaltsgeräte wie Backofen und Kochherd betrifft. Das mit der Waschmaschine habe ich schon lange geknickt *hüstel*. Ja, auch ich kann nicht gleichzeitig kochen und ein Kind vom Kindergarten abholen. Wer erzählt eigentlich immer diesen Frauen-Multitasking-Mist? Ein weiterer Grundsatz also, der zu Gunsten der Einfachheit des Familymanagement’s sausen gelassen wurde.

#3

Pink und rosa – auch wenn mein Sohn Handstände macht, ich setze mich weiterhin dafür ein, dass diese Farben nicht nur für Mädchen sind – Punkt! *ooohhhmmmm* – ich habe in der Erziehung diesbezüglich alles richtig gemacht, das ist ganz normal und war nicht zu vermeiden – *ooohhhmmmm*

#4

Der Kleine schnappt alles auf – ALLES! Auch diese typischen fäkalisch angehauchten Kindergartenworte wie „Gagi-Wurscht“ oder „Bisi-Furz“. Glücklicherweise verstehen ihn im Migros noch nicht alle Leute auf Anhieb *hüstel*.

#5

Spätestens ab Kindergarteneintritt gibt es weder Hosen noch Schuhe, die der jüngere Bruder irgendwann austragen könnte.

#6

Ich habe eine tolle, andere Mami noch besser kennengelernt und sie ist eine Freundin geworden 😉

#7

Das Geld für das Chinzgitäschli war zum Fenster raus geworfen. Weil sich nämlich der Rucksack doch durchgesetzt hat.

#8

Zwei Wochen vor Ende des Schuljahres sollte geräumt werden. In der letzten Woche bringt das Kind nämlich täglich eine gefühlte Wagenladung voller Dinge mit nach Hause (Ersatz-Klamotten, Zeichnungen, Gummistiefel, Regenkleidung und so weiter . . .)

#9

Der Terminkalender wird nicht weniger voll. Das Gegenteil ist der Fall. Und wehe Raben-Running-Mami vergisst den Waldtag *shame-on-me*!

#10

Sie werden so schnell gross und selbständig. Das sagt dir niemand und plötzlich ist es passiert. Und auch wenn es schon gut ist so und ich mich freue darüber, wir können den Moment nicht genug geniessen . . .

 

Wie ist euer persönliches Résumé des ersten Kindergartenjahres oder Schuljahres? Oder überhaupt? Nutzt doch die Kommentarfunktion.

2 Comments

  1. Karin 12. Juli 2017 at 14:31

    So ist es!! Mein grosser eben noch erst im kiga – schon kommt er in die 3. Klasse und der kleine in die 2.
    Wo verschwindet nur die zeit hin….. gopf…

    1. runningmami 12. Juli 2017 at 14:48

      Irgendwie ja beruhigend, dass es anderen ähnlich geht 😊. Geniesst die Sommerferien!
      Grüsse
      Anita

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