Quinoa – viel mehr als ein Fitness-Modegag! Mit Rezept!

Zugegeben ja. Ich bin versessen auf Neuentdeckungen und manchmal sogar ein bizi ein Marketing-Opfer. Besonders bei Lebensmitteln. Und öhm, vielleicht noch bei Schuhen. Früher waren es nur die schicken Schuhe, jetzt sind es vor allem Sportschuhe. Aber item.

Es macht mir Spass, immer wieder nach mir noch Unbekanntem Ausschau zu halten und ab und an eine zuckerfreie Leckerei zu entdecken. Ich konnte es deshalb auch kaum erwarten, den neuen Pudding von Chiefs zu probieren und habe, seit ich davon wusste, die Regale der Läden nach ihm abgesucht. Bis ich kürzlich endlich fündig wurde *ja-freudeherrscht*. Und ich für meinen Teil bin begeistert davon. Jedenfalls, wenn man den Preis nicht mitbewertet *hüstel*.

Quinoa ist da so ähnlich. Gesundheitsgurus haben ihn hochbeschworen, jetzt taucht er wirklich in jedem Fitnessmagazin auf und ist mittlerweile zimli auf dem Vormarsch. Selbst in der bünzligsten Schweizer-Küche.

Wie ich finde zu Recht. Ich achte auf meine Kohlenhydrate-Zufuhr und darauf, dass es möglichst gute Kohlenhydrate sind und nicht allzu viele. Denn ganz ohne sie – bin ich der Meinung – geht es nicht und ich bin kein Fan davon, sie komplett wegzulassen. Wenn immer möglich vermeide ich Weizen, was mir manchmal ganz schön schwer fällt, weil ich weisses, gekauftes Brot schon sehr mag. Zuhause ersetze ich es für den Zopf und allerlei anderem mit Dinkelmehl. Urige Weizenteigwaren schmecken mir gar nicht mehr so gut und das ganze Fastfoodzeug soll ja sowieso die Ausnahme bleiben, genauso wie Überzuckertes.

Was bleibt denn da? Eben, Pseudogetreide wie Quinoa. Seine Vorteile überzeugen mich. Auch er liefert zwar jede Menge Kohlenhydrate – aber keine Leeren. Daneben trumpft er mit Proteinen, Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen auf. Er ist glutenfrei und wird vom menschlichen Körper langsam verdaut, dadurch ersparen wir uns heftige Blutzuckerschwankungen und Heisshunger. Und damit verpasst er herkömmlichen Teigwaren einfach mal kurz einen Arschtritt. Daneben ist er nicht völlig überteuert und mittlerweile überall zu kaufen.

Und ziemlich cool finde ich, dass er süss wie pikant zubereitet fantastisch schmeckt. Meine Favoriten sind Quinoa-Salat mit frischer Minze und viel Gemüse oder aber: taadaaa! Ein Pancake.

Diese Quinoa Pancakes koche ich gerne für mich selbst, wenn ich Me-Time und den Tag mit einer Runde Jogging oder einer Einheit im Fitnessstudio begonnen habe. Es schmeckt aber auch am Sonntag zum Familiezmorgä fabelhaft und lasst euch gesagt sein: es ist absolut familientauglich!

Was sind eure liebsten Quinoa-Rezepte?


Rezept / 1 Portion

50 g Quinoa gekocht

20 g Dinkelmehl

2 Eier

2 EL Hafermilch (Kuhmilch geht auch)

1 Prise Salz

Mark einer Vanilleschote oder gemahlene Vanille, Zimt

1 frische Feige, Granatapfelkerne, ein paar Mandelblättchen

2 TL Reissirup


Zubereitung

Alle Zutaten bis und mit Vanille und Zimt zu einem flüssigen Teig verrühren (wie bei Omeletten). Bratpfanne erhitzen und wenig Kokosöl (oder ein anderes Fett nach Wahl) zergehen lassen. Dann aus dem Teig portionenweise 2 – 4 Pancakes backen. Während dessen die Feige waschen und schneiden und die Granatapfelkerne vorbereiten.

Die Pancakes auf einen Teller schichten, mit den Früchten und den Mandelblättchen garnieren und den Reissirup darüber träufeln. E Guete!

Tipp: die Früchte können natürlich je nach Saison ausgetauscht und die Pancakes auch herzhaft zubereitet werden. Einfach in den Teig Gemüse nach Wahl und/oder Käse und Schinken geben.

Quinoa - viel mehr als ein Fitness-Modegag! Mit Rezept!

1 Comment

  1. Weihnächtlich-orientalisches Quinoa-Couscous mit Cashews - Running-Mami Blog 1. Dezember 2017 at 08:00

    […] habe ich euch hier eine Abänderung und mache ein orientalisch-weihnächtliches Couscous mit Quinoa. Da dieses Pseudogetreide ja noch gesünder ist, als Couscous (welches aus Weizen besteht) liefert […]

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