Bye, bye Weihnachten! Hallo Zimt!

MIT GRANOLA-POWERFRÜHSTÜCKS-REZEPT  //  Als ich gerade auf den Kalender geschaut habe, bin ich ein bizi erchlüpft. Das neue Jahr dauert schon wieder eine Woche an. Unglaublich. Und dennoch bin ich irgendwie froh, dass nach den ganzen Festlichkeiten und Fressgelagen wieder etwas Normalität einkehrt und der Chinzgi wieder startet, hüstel.

Vor einem Plus auf der Waage wurde ich zwar verschont. Das verdanke ich vermutlich eher der heftigen Grippe mit Angina, die mich pünktlich zu Weihnachten ausknockte und bis Silvester flachlegte, als meinem eisernen Willen. Dafür habe ich mir einmal mehr sämtliche Fingernägel beim Zusammenbauen von Playmobil – mit 39.2 Grad Fieber – ruiniert. Warum geht das auch immer so hart!?!

Ich mag die Weihnachtszeit sehr, auch wenn sie oft stressig ist. Wenn dann aber das neue Jahr kommt, kann der ganze Deko-Kram weg und meinetwegen, an sich der Frühling kommen. Was ich immer schade finde ist, dass Wintergewürze wie Zimt zusammen mit den Lichterketten verschwinden. Zimt und Co. werden in unseren Gefilden immer noch als typische Weihnachtsgewürze eingesetzt. Und ja, sie gehören auch für mich eindeutig in diese Jahreszeit. Aber eben auch gerne in jede andere.

Zimt ist nicht nur ein Gewürz, das fein schmeckt und vielen Speisen eine extra Portion Liebe einhaucht. Nee! Zimt – der aus der getrockneten Rinde vom Zimtbaum entsteht – ist auch ein kleiner Alleskönner. So ähnlich wie wir Mütter. Halt, gälled.

Er hat wärmende Eigenschaften, gilt als Hausmittel gegen Magen-Darm-Geschichten (Blähungen, Völlegefühl und solche Sachen) und hilft bei Erkältungskrankheiten. Sogar schon etwas ältere, dem Babyalter entwachsene Kinder mögen die Prise Zimt in der Milch, noch lieber in den Zimtsternen. Jedenfalls meine. Aber die sind ja jetzt definitiv durch. Die Gutseli. Item.

Ausserdem soll er stoffwechselanregend, antibakteriell und durchblutungsfördernd sein und sich positiv auf den Blutzucker auswirken. Hallo Fatburner *zwinker*. Nun läuft das nicht so, dass frau sich löffelweise Zimt reinpfeift und dann auf wundersame Weise das Fett schmilzt. Leider. Die extra Prise Zimt ist aber sicher nicht verkehrt und kann eine tolle, schmackhafte Unterstützung sein, wenn der Weihnachtsspeck oder überhaupt der Speck verschwinden soll.

Vorsicht ist bei Zimtöl geboten: wie alle ätherischen Öle ist das nichts für Babys und ganz kleine Kinder und auch Schwangere sollten damit eher vorsichtig sein. Weil Zimt die Durchblutung fördert, könnte er auch die Gebärmutter stimulieren und Wehen auslösen.

Zimt ist vor allem als Gewürz in süssen Gerichten bekannt. Das Coole an ihm ist aber, dass er genauso auch in Salzigem schmeckt. Experimentieren lohnt sich. Wenn man Zeit hat.

Wenn nicht, findet man hier ein Quinoa-Couscous, das auch Kids mögen und zu diesem Beitrag liefere ich euch mein lovely Winter-Granola-Rezept. Natürlich zuckerfrei und mit Cranberries, denen gerade in der kalten Jahreszeit auch viele nette Eigenschaften (zum Beispiel bei Anfälligkeit auf Blasenkrankheiten) nachgesagt werden.

Diese Menge Granola reicht mir übrigens so öpe einen Monat. Ich kippe mir morgens etwa 3 Esslöffel davon in mein Müesli. Als Basis nehme ich Naturejoghurt oder -quark. Je nach Lust und Laune und Verfügbarkeit im Kühlschrank. Eine frische Frucht rein geschnibelt und fertig ist ein Powerfrühstück aus vollwertigen Kohlenhydraten und einer guten Portion Protein.

Und ja, sogar die Kinder mögen das. Am Meisten Verteidigung braucht es jeweils, dass es die Granola vom Blech ins Vorratsglas schafft. Frisch aus dem Backofen schmeckt es halt sau gut.

Eine alternative, exotischere Granola-Variante gibt es hier inklusive einer Bastelidee zum Verschenken für von Kindern. Die nächsten Gotti-, Götti und Verwandtengeburtstage kommen schliesslich auch in diesem Jahr.

 

Zimt
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Lovely Winter-Granola mit Zimt

Zutaten

  • 100 g Buchweizen
  • 50 g geschrotete Leinsamen
  • 50 g feine Haferflocken
  • 50 g Kokosraspel
  • 50 g Mandelscheibchen
  • 50 g Kernenmischung (z.B. mit Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen etc.)
  • 2 EL geschmolzenes Kokosfett
  • 2 EL Zimt
  • 3 EL Apfelmus
  • 100 g getrocknete Cranberries

Anleitungen

  1. Ale Zutaten ausser den Cranberries vermischen und gleichmässig auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen.
  2. Backen: ca. 30 Minuten im auf 150 Grad vorgeheizten Backofen
  3. Das Granola auskühlen lassen, die Cranberries darunter mischen und in ein Vorratsglas oder eine -dose verpacken.

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