Attention, Tännchen! Attention, Geschenkchen!

Gastbeitrag von Chrisiana von Wanderindli // Weihnachten… die besinnliche Zeit… oder doch eher nicht?

Ich freue mich riesig, dass ich diesen Gastbeitrag für Anita schreiben darf. Herzlichen Dank zuerst mal. Dieser Text wird wohl anders, als die, die ich bis jetzt geschrieben habe und genau darum freue ich mich darauf. Für mich war ihr Aufruf auch eine kleine Erlösung, denn es zeigte, dass nicht nur ich schon an Weihnachten dachte… und das im September…

Was macht Weihnachten mit uns?

Wo wir ja dann schon fast beim Thema landen… Was macht Weihnachten denn mit uns? Der Grundgedanke ist ja von der Kirche, dass wir die Geburt Jesus feiern. Aber hei… seien wir ehrlich… was bedeutet Weihnachten für uns? Wenn ich daran denke überlege ich mir schon einen Putzplan, Menuliste und koordiniere schon vor, wer wohl wann kommen möchte (zum Glück kann ich da schon auf Altbekanntes zurückgreifen). Wenn ich da meinen Sohn frage, kommen beim Thema Weihnachten zwei Aussagen… Besuch und Geschenke. Ich finde es ja schon mal toll, kommt da Besuch zuerst.

Veränderung mit Kind

Was hat unser Sohn an unserem Verhalten an Weihnachten nun alles verändert? Auf einmal sind fast die ganzen Weihnachtstage zugepackt mit Essen, Besuch und allem drum rum… Vorher war es so, dass schon an Weihnachten vorher abgemacht war «keine Geschenke»… und jetzt… Zumindest einer bekommt Geschenke und letztes Jahr haben wir auch fleissig Geschenke gebastelt für alle, mit ihm.

Einerseits find ich die leuchtenden Augen die unser Sohn da hat so schön. Auch dass man alle wieder einmal sieht ist schön. Aber die Geschenke sind für mich fast ein Rückschritt… Wieso? Hm… das hat mehrere Gründe. Ich merk selbst wie es mich schon früh beschäftigt, was ein sinnvolles Geschenk ist. Dann kommen die Fragen nach dem, was er brauchen kann. Hauptsächlich wäre/ist es Zeit. Denn er wünscht sich ja oft Besuch. Sammelgeschenke funktionieren auch nur bedingt. Ein Beispiel: Zur ersten Weihnachten wünschten wir uns für ihn ein Bauernhof, den der Götti selbst baute. Ein echtes Schmuckstück. Den anderen sagten wir, er bekomme einen Bauernhof und Holztiere wären toll für rein. Ich dachte so an 1-2 Tiere pro Person… sind die ja nicht gerade günstig… Realität war… 2-6 Tiere… und jemand kam mit 10!! Plastik-Tieren an. Dass ich es gesagt habe… Wow… Ich find es mega, haben sich alle so ins Zeug gelegt. Aber… hach… ein Tier wäre auch toll gewesen und dafür 30 Minuten spielen mit ihm. Wisst ihr was ich meine?

Ich möchte nicht undankbar rüberkommen, oder dass man es mir nicht recht machen kann. Er spielt heute noch mit allen Tieren. Aber geht es an Weihnachten nicht auch ums Beisammensein?

Ein Rückschritt?

Von daher find ich, dass Weihnachten mit unserem Sohn wirklich etwas ein Rückschritt ist. Die Geschenke stehen fast zu fest im Zentrum. Zum Glück strahlen die Augen vom Sohn so fest. Die machen mein schlechtes Gewissen gegenüber der Spielzeugmenge schon fast wieder weg.

Und diese Weihnachten wird eh alles noch mal anders… so neu zu 4… da bin ich gespannt darauf.

Die Gastbloggerin

Christiana ist zwei-fache Mama und bloggt bei Wanderindli über wunderschöne, familien- und kindgerechte Ausflüge. Wer also künftig ein schönes Ausflugsziel sucht, wird bei ihr ganz bestimmt fündig.

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