Blogpause

Meine Lieben

Seit knapp 2,5 Jahren gibt es nun meinen, diesen Blog. Er war vor allem immer wieder Herausforderung in vielerlei Hinsicht. Jedoch natürlich auch Freude, Spass und nicht zuletzt eine super grossartige Lernplattform. Ich habe viele neue Menschen durch das Bloggen kennengelernt, tolle Kontakte geknüpft und mich mit meinem Blog weiter entwickelt, entstand er doch in einem Zeitraum, in dem in meinem Leben viel passierte. Das sieht man meinem Blog an. Er wurde immer breiter und ich habe das ursprünglich angedachte Blog-Thema zu weit gedehnt, den roten Faden verloren und immer wieder etwas ausprobiert. Das ist schon ok, aber nicht, wenn man damit seine wirkliche Zielgruppe verfehlt und damit auch einen möglichen (finanziellen) Erfolg. Auch das etwas, das ich in den vergangenen zwei Jahren eben gelernt habe.

Aus einem anfänglichen, eher planlosen Sich-Versuchen-Wollen, entstand der Wunsch, den Blog doch als Sprungbrett zu nutzen. Was dazu führte, dass ich hie und da Druck verspürte. Zum einen diesen an mich selbst, irgendwann dann doch regelmässig posten zu wollen/müssen und mir eine Community aufzubauen. Das eine setzt das andere voraus. Zum anderen aber auch den, mitzuhalten. Es wird – wenn man erfolgreich bloggen will- viel gefordert. Das endet nicht dabei, regelmässig passende Inhalte zu kreieren – was den spannenden Teil darstellt – nein, es kommen auch immer wieder viele Anforderungen technischer Natur auf Bloggende zu. Social Media wird immer grösser, wichtiger und umfangreicher. Und: ich machte leider auch Erfahrungen mit Menschen, die sich nicht an Absprachen halten oder mit solchen, die Bloggende als günstige oder Gratis-Werbequelle nutzen wollen, was immer viel Zeit beansprucht. Zeit die ich für den Blog einfach nicht aufbringen kann, wenn er mehr als ein Hobby sein sollte.

Die Zukunft

Im vergangen Jahr habe ich eine neue Stelle angetreten, welche mich seither positiv ausfüllt und fordert. Auch war mir wichtig, mein Training wieder vernünftig aufzubauen und regelmässig zu trainieren. Was seit Anfang diesem Jahr passiert und weshalb es hier auch so ruhig war. Ausserdem möchte ich in Zukunft meine Ausbildung als Ernährungstrainerin beruflich nutzen. Diese Dinge musste ich erkennen, sind mir wichtiger, als der Blog.

Ich glaube, dass mich der Running-Mami-Blog viel gelehrt hat. Vielleicht war er eine Schule, für Kommendes. Um das herauszufinden, Ideen zu bündeln und einfach mal zu schauen, ob mir das Bloggen wirklich fehlt, gönne ich mir eine Pause. Ganz offiziell bis Ende Juni 2019.

Was danach kommen wird oder auch nicht, hier oder wo anders, werden wir alle sehen. Ich werde weiterhin auf Instagram unterwegs sein und dort besonders meiner Passion zum Laufsport und der gesunden Ernährung weiter Raum geben, denn das Fotografieren macht mir wirklich grossen Spass. Diese Beiträge werden auch automatisch auf Facebook geteilt, für alle, die Interesse aber noch keinen Instagram-Account haben. Das gibt mir zudem die Möglichkeit, mit lieben Menschen in Kontakt zu bleiben, die ich im Verlaufe der letzten zwei Jahre kennen gelernt habe, mich von ihnen inspirieren und motivieren zu lassen und weiter zu verfolgen, was sich bei ihnen tut.

Euch allen, die ihr mir auf irgendeine Weise habt Unterstützung zukommen lassen, danke ich viel, vielmals! Genauso, wie allen, die hier regelmässig vorbei geschaut haben.

Wir lesen uns! Macht’s gut, bis dahin.

Herzlich, eure Anita

 

 

1 Kommentar

  1. Claudia 18. Februar 2019 at 11:47

    Liebe Anita, ich kann dir so gut nachfühlen. Ich war ziemlich genau vor einem Jahr an einem Ähnlichem Punkt und habe auch zwei Monate pausiert. In der Zwischenzeit bin ich zwar wieder voll dran und dabei, aber in schlechten Tagen frage auch ich mich, ob es dieser ganze Aufwand und Druck überhaupt Wert ist. Noch ist aber der Spass ganz klar im Vordergrund. Auch wenn ich meine anfängliche Zielgruppe komplett verfehlt habe, hoffe ich, dass ich nun auf einem besseren und richtigen Weg bin. Ich wünsche dir alles Gute, viel Erfolg, auch mit deiner Ausbildung. Ich schliesse meine in Kürze ab. Und bin so froh darüber, denn nebst Blog war das mit Kindern eine ziemliche Herausforderung. 😉 Auf ein ander Mal, lieber Gruss Claudia

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