5 Gründe, warum du dich nie wohl fühlen wirst in deinem Körper und dir das Abnehmen schwer fallen wird

Der Blick in den Spiegel: schon ok, aber so ein, zwei Kilos könnten doch noch weg. Etwas mehr Training für die Beine wäre auch nicht verkehrt und die Bauchmuskeln – naja, wenn nur die Fettschicht etwas weniger wäre . . . Kennst du das? Vielleicht bist du noch viel härter mit dir selbst, an schlechten Tagen womöglich? Denkst Dinge wie „mein Gott sehe ich hässlich aus“ oder „ich bin so fett“ beim Blick in dein nacktes Spielbild? Ich verrate dir heute fünf Gründe, warum du dich nie wohl fühlen wirst in deinem Körper! Warum du eine Abnahme sogar verhindern kannst mit einem negativen Mindset und was du dagegen tun kannst.

#1

Das Gewicht in Kilos ist nur einer von vielen Indikatoren! Versuche, ihm nicht so viel Macht zu geben.

Blick auf die Waage: ein paar 100 Gramm mehr, als du gerne möchtest. Vielleicht auch ein paar Kilo mehr. Und die negative Denkspirale (Selbstverachtung; „Scheisse, bin ich fett“) setzt ein. Solche schlechten Gedanken dir selbst gegenüber wirken säurebildend auf den Organismus und ziehen dich runter.

Natürlich hat die Anzeige auf der Waage eine Aussagekraft. Aber sei so fair zu dir selbst und deinem Körper und anerkenne, dass du keine Maschine bist. Und somit auch nicht immer genau gleich viel wiegen kannst. Gerade wir Frauen neigen zu Gewichtsschwankungen. Denke nur an die Zeit um deine Periode herum. Im Sommer können Wassereinlagerungen schnell zu Buche schlagen oder du hast dich mal etwas salzlastig ernährt. Auch ein träger Darm und fehlende Darmentleerung wirkt sich auf dein Gewicht aus.

Meine Tipps:
  1. Wiege dich maximal einmal pro Woche und das immer am selben Tag, zur selben Uhrzeit. Oder lasse es ganz und miss deinen Erfolg an deiner Kleidung oder deinem Wohlbefinden.
  2. Miss und notiere deine Umfänge (Brust, Bauch, Hüfte, Beine) einmal pro Monat, sie sind diesen Schwankungen viel weniger unterlegen.
  3. Bedenke, dass wenn du mit Sport (besonders Kraftsportarten) beginnst, du am Anfang nur wenig oder gar nicht an Gewicht auf der Waage verlieren könntest (Muskelaufbau) – deshalb miss die Umfänge!
  4. Gewähre dir – nach Erreichen deines Wunschgewichtes – einen angemessenen Spielraum auf der Wage, z.B. vier Kilo. Wenn dein Wunschgewicht also 60 Kilo ist, ist alles was du auf der Waage zwischen 58 und 62 Kilo angezeigt bekommst in Ordnung!
  5. Verzichte direkt nach Feiertagen, Ferien oder bevor du deine Periode bekommst auf das Wiegen!

5 Gründe warum du dich nie wohl fühlen wirst in deiner Haut

#2

Iss ungesunde Dinge mit Genuss und Bewusstsein oder lass es und hör auf, dich zu entschuldigen

Du kennst das, vielleicht von dir selbst? Eine Einladung zum Geburtstag, der leckere Kuchen steht auf dem Tisch und wird verteilt. Für gewöhnlich dauert es dann keine fünf Minuten, bis die erste Frau aus der Runde eine Entschuldigung oder Rechtfertigung von sich gibt. Das tönt dann so: „Oh, dieser Kuchen ist ja super, aber da habe ich jetzt grad auch schon Znacht gegessen.“ Oder: „Heute ist eine grosse Ausnahme, morgen esse ich dann kein solches Zeug mehr.“ Oder auch „Oh jetzt ist mir ganz schlecht von diesem Stück Kuchen, ich muss bestimmt noch kotzen“. Kaum ausgesprochen, lässt sich die nächste Dame zu ähnlichen Kommentaren hinreissen.

Damit erreichst du weder, dass die Kalorien aus diesem Stück Kuchen sich verringern, noch machst du es damit gesünder oder verhinderst sogar, dass es ansetzt. Du erreichst damit nur, dass du ein schlechtes Gewissen bekommst oder unterstreichst es mit deiner Aussage. Du machst dich selbst klein. Ausserdem wirkst du unglaubwürdig, denn von einem Stück Kuchen hat niemand Znacht gegessen oder muss kotzen. Was bringt dir das also?

Mein Tipp:

Entscheide dich! Iss ein Stück des Kuchens und geniesse es! Lass es dir auf der Zunge zergehen und iss, wenn du Lust hast noch ein zweites Stück. Oder lass es einfach sein! Aber höre auf, dich zu rechtfertigen und entschuldigen. Es bringt dir nichts, du machst dir den Genuss damit völlig kaputt und fütterst dein schlechtes Mindset. Dann kannst du es auch sein lassen.

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5 Gründe, warum du dich nie wohl fühlen wirst in deinem Körper

#3

Hebe das hervor, das dir an dir selbst gefällt

Ich bin mir sicher, es gibt viele Dinge an deinem Körper, die dir gefallen. Schaue dir diese Dinge bewusst an, vielleicht gefallen dir deine Augen, die Form deiner Arme, die Muskeln an deinem Bauch. Hebe diese Dinge hervor und lass das, was dir nicht so gut gefällt ein wenig beiseite. Das selbe gilt für deine charakterlichen Stärken und deine Stärken sowieso. Das schafft gleich ein positiveres Mindset!

Mein Tipp:

Betrachte dich ganz bewusst im Spiegel, ziehe dir Kleider an, die deine Vorzüge betonen und miss dem mehr Gewicht bei, als den Dingen, die du vielleicht noch verbessert haben möchtest.

#4

Hör auf, dich vom Lob der anderen abhängig zu machen

Natürlich ist es toll und tut gut, wenn wir Lob und Anerkennung von anderen bekommen. Das soll und darf auch so sein. Wenn du dich allerdings nur noch dann bestätigt fühlst, wenn andere dir sagen, dass du toll aussiehst oder bist, wird’s schwierig. Sehr oft beobachte ich Frauen, die genau wissen, dass sie eine super Figur haben oder in der Öffentlichkeit als sehr schön wahrgenommen werden. Dennoch stellen sie sich ständig selbst schlecht dar und lechzen schier nach der Bestätigung von anderen. Nach Bestätigung von Aussen. Hier liegt das Problem an einem schlechten Selbstwertgefühl und nicht an zu viel Fett oder einer schlechten Figur.

Mein Tipp:

Falls du dich jetzt ertappt fühlst, frage dich, warum du diese Bestätigung von Aussen so dringend suchst, was dahinter stecken könnte. Und was sie dir schlussendlich wirklich bringt. Denn wenn du sie immer und immer wieder auf’s Neue brauchst, ist dies ein Fass ohne Boden.

#5

Frage dich, was du wieso willst. Und sei ehrlich zu dir selbst.

Warum willst du ein paar Kilos abnehmen und wirst nicht glücklich, so lange du das nicht erreicht hast? Wieso möchtest du besser definiert sein? Wieso ist es so schlimm, zu sein wie du jetzt gerade bist?

Es ist völlig ok, solche Wünsche zu haben, wenn sie ehrlich sind. Frage dich einmal, woher sie kommen und ob es deine Wünsche sind. Sind sie für dich wirklich stimmig oder hast du eher das Gefühl, es müsse – warum auch immer – so sein? Fühlst du dich wirklich unwohl in deiner Haut? Kannst du dich nicht so mögen, wie du jetzt bist? Oder entsprichst du möglicherweise einfach nur nicht dem Ideal aus deinem Kopf?

Mein Tipp:

Tue Dinge nur für dich. Dinge, die dich zu dir bringen und die dir gut tun. Das können Meditationen sein, ein Spaziergang, Yoga oder Atemübungen. Je näher du dir selbst kommst, umso klarer werden deine Beweggründe und vielleicht merkst du dann plötzlich, dass du ganz ok bist, wie du bist. Oder erkennst, wo du weshalb hin willst. Und ehe du glaubst, sind die zwei Kilo weg ;-).

 

 

 

 

2 Kommentare

  1. Jasmin 6. Mai 2019 at 15:14

    Super Beitrag. Vor allem Punkt 5 bringt mich doch ein bissi zum Grübeln 😌

    1. Anita 14. Mai 2019 at 10:15

      Liebe Jasmin, es ist gut, wenn es dich ins Grübeln bringt. Dann ist da etwas, das vielleicht Thema ist? Ich wünsche dir gute Erkenntnisse.

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