Plätzchenzeit: Schoggi-Mandel-Gutzli (vegan und zuckerfrei)

Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit. Ohne ein Gutseli geht es in der vorweihnachtlichen Zeit tatsächlich kaum. Und das soll es ja auch gar nicht! Bei uns ist nicht nur das Vernaschen dieser feinen Weihnachtsleckerei jeweils sehr beliebt. Auch die Zubereitung ist meist ein kleiner Familien-Event. Ja, zugegeben: Die Kinder stechen aus und stibitzen den Teig, ich bereite vor, räume auf, verarbeite Resten und versuche, wenigstens ein paar Gutseli für später zu retten, bevor sie in den Kindermündern verschwinden. Und Schatz ist ohnehin eher der Tester. Aber es ist einfach jedesmal zauberhaft, wenn die Küche zur Weihnachtsbäckerei wird. Dazu hören wir natürlich Weihnachts-Sound und ein Kerzli brennt garantiert, wenn auch – sicherheitstechnisch – kein Echtes.

Gesund darf’s sein

Ich stehe ja so ziemlich auf gesund(er)e Varianten. Das ist auch bei den Gutseli nicht anders. Allerdings muss ich allgemein zugeben, dass wir als Familie den Massstab schon recht hoch ansetzen. Will heissen; es muss so richtig fein schmecken!

Manchmal dauert es deshalb und wir müssen die ein oder andere unschöne Testphase über uns ergehen lassen, bis ein Rezept so ausgereift ist, dass wir es als Familie wirklich alle mögen und auch unseren Gästen vorsetzen würden. Sich – mehr oder weniger, hüstel – freiwillig meldende Testpersonen zählen nicht dazu, gälled.

Plätzchenzeit: Schoggi-Mandel-Gutsli

Und hier ist eins für euch

Ein Schoggi-Mandel-Guetsli. Absolut perfekt für die Familienbäckerei. Denn:

  • es ist uh schnell gemacht
  • der Teig lässt sich ausstechen (das lieben ja die Kinder) oder zu Kugeln formen – für ein chices Gutsli
  • Teigresten, die dann nur noch ein halbfertiges Exemplar von Gutsli ergeben, gibt es deshalb keine
  • vegan und ohne Haushaltszucker
  • 1 Teig – diverse Varianten (z.B. gewendet in Kokosraspeln, Haselnüssen oder Kakao)

Schoggi-Mandel-Gutsli

Portionen 20 Stück (ca.)

Zutaten

  • 125 g gemahlene Mandeln
  • 1 EL Leinsamen
  • 1 EL Kakaopulver
  • 40 g Kokosblütenzucker
  • 1,5 TL Agavendicksaft, Reis- oder Kokosblütensirup
  • 1 EL Wasser
  • 1 TL Zitronen- oder Limettensaft
  • 1 gehäufter TL Zimt
  • Kardamom nach Geschmack
  • abgeriebene Tonkabohne nach Geschmack (geht auch ohne)

Anleitungen

  1. Alle Zutaten zu einem Teig verarbeiten. Diesen zwischen zwei Backpapieren zu einem Rechteck von ca. 7 - 1 cm Höhe auswallen oder Kugeln von ca. 2 cm Druchmesser formen. Oder beides ;-).

    Die fertigen Gutsli mit den Rändern in Kokosraspeln oder gemahlenen Mandeln tunken und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen (das Backpapier vom auswallen kann hier wiederverwendet werden oder auch später). Die Kugeln in Kokosraspeln, Mandeln und/oder Kakao wenden und ebenfalls aufs Backblech legen.

    Backen: ca. 10 Minuten im auf 150 Grad vorgeheizten Ofen / Ofenmitte

Rezept-Anmerkungen

Für eine grössere Teigmenge, die Zutaten einfach verdoppeln. Das Gutseli lässt sich übrigens auch prima einfrieren. Einfach kurz bei Raumtemperatur auftauen lassen, schon schmeckt es wie frisch gebacken.

Ebenfalls Plätzchenzeit ist bei:

 

Loving Carli / Mama-Lifestyle-Food-Blog

More than Words / Koch-Blog

Marie Theres Schindler / Beauty-Blog

Wandering mind / persönlicher Blog

Ulrike John / moderne Medien Blog

Projekt 366 Geschichten fürs ganze Jahr / Buchblog

Flummis Diary / Hundeblog

 

1 Kommentar

  1. Plätzchenrezepte | wandering mind 9. Dezember 2018 at 18:11

    […] Die Kunst des Backens – Weltenschmiede – Loving Carli – Ulrike John – Running Mami – 366 […]

Hey! Hinterlasse mir hier deinen Kommentar: